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FEIJOA
Acca sellowiana

Ursprüngliche Herkunft
Die Feijoa, auch als Ananas-Guave bekannt, stammt ursprünglich aus den subtropischen Regionen Südbrasiliens, Nordargentiniens und Uruguays. Sie wurde erstmals im 19. Jahrhundert botanisch beschrieben und nach dem brasilianischen Botaniker João da Silva Feijó benannt. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit wurde die Feijoa im Laufe des 20. Jahrhunderts in vielen weiteren subtropischen Gebieten der Welt kultiviert, darunter Neuseeland, Australien und Teile Europas.

Kulturgeschichte
Die Feijoa war in ihrer Heimatregion schon lange als Wildfrucht bekannt und wurde dort von indigenen Völkern genutzt. Nach ihrer wissenschaftlichen Beschreibung im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Pflanze insbesondere durch Pflanzungen in Neuseeland, wo sie seit Anfang des 20. Jahrhunderts kommerziell angebaut wird. Heute gilt die Feijoa dort als eine der wichtigsten Obstsorten des Landes und hat auch in anderen Ländern, wie Georgien und Israel, eine zunehmende Bedeutung als Kulturobstart.

Anbau und Ernte
Feijoa-Pflanzen bevorzugen subtropisches Klima mit milden Wintern und kühlen Sommern, gedeihen aber auch in gemäßigten Zonen. Optimal sind Temperaturen zwischen 15 °C und 24 °C bei ausreichend Feuchtigkeit. Die Pflanzen benötigen gut drainierte, leicht saure bis neutrale Böden mit pH-Werten zwischen 5,5 und 7,5. Die Blütezeit liegt im späten Frühling, die Ernte reifer Früchte erfolgt je nach Region im Herbst und dauert meist von September bis November.

Wirtschaftliche Bedeutung
Obwohl die Feijoa weltweit nur in begrenztem Umfang angebaut wird, hat sie besonders in Neuseeland und Teilen Südamerikas wirtschaftliche Bedeutung. Dort werden jährlich mehrere tausend Tonnen geerntet und vor allem frisch sowie zu Säften, Marmeladen und Fruchtaufstrichen verarbeitet. Der Export ist vergleichsweise klein, nimmt aber mit steigender Nachfrage in Spezialmärkten in Europa und Asien zu.

Verarbeitung und Verwendung
Die Feijoa wird überwiegend frisch verzehrt, wobei das weiche, aromatische Fruchtfleisch einen süß-würzigen Geschmack mit Noten von Ananas und Minze besitzt. Neben dem Frischverzehr wird die Frucht zu Säften, Gelees, Eiscreme und Backwaren verarbeitet. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen findet sie auch in der Naturheilkunde und Kosmetikindustrie Anwendung.

Soziale Aspekte
Feijoa wird oft von Kleinbauern in Mischkulturen angebaut, besonders in Südamerika. Herausforderungen sind begrenzte Infrastruktur und Marktzugang. Nachhaltige Anbaumethoden und Kooperativen sollen den Produzenten helfen, bessere Preise zu erzielen und Umweltschutz zu fördern. Zudem wächst das Interesse an regionalem und biologischem Anbau in den Anbauländern.

Weiterführende Links
1. Fruit frontiers Research on feijoa cultivation in Brazil and Colombia.
2. Frucht mit Wucht: Wie eine „Miniavocado“ namens Feijoa die Neuseeländer verzaubert.
3. Feijoa: Acca sellowiana oder auch Brasilianische Guave.
4. Feijoa: die wandelbare Trend-Frucht aus Brasilien.
5. Fruits in Colombia – How to Eat Feijoa.

FEIJOA
Acca sellowiana

Ursprüngliche Herkunft
Die Feijoa, auch als Ananas-Guave bekannt, stammt ursprünglich aus den subtropischen Regionen Südbrasiliens, Nordargentiniens und Uruguays. Sie wurde erstmals im 19. Jahrhundert botanisch beschrieben und nach dem brasilianischen Botaniker João da Silva Feijó benannt. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit wurde die Feijoa im Laufe des 20. Jahrhunderts in vielen weiteren subtropischen Gebieten der Welt kultiviert, darunter Neuseeland, Australien und Teile Europas.

Kulturgeschichte
Die Feijoa war in ihrer Heimatregion schon lange als Wildfrucht bekannt und wurde dort von indigenen Völkern genutzt. Nach ihrer wissenschaftlichen Beschreibung im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Pflanze insbesondere durch Pflanzungen in Neuseeland, wo sie seit Anfang des 20. Jahrhunderts kommerziell angebaut wird. Heute gilt die Feijoa dort als eine der wichtigsten Obstsorten des Landes und hat auch in anderen Ländern, wie Georgien und Israel, eine zunehmende Bedeutung als Kulturobstart.

Anbau und Ernte
Feijoa-Pflanzen bevorzugen subtropisches Klima mit milden Wintern und kühlen Sommern, gedeihen aber auch in gemäßigten Zonen. Optimal sind Temperaturen zwischen 15 °C und 24 °C bei ausreichend Feuchtigkeit. Die Pflanzen benötigen gut drainierte, leicht saure bis neutrale Böden mit pH-Werten zwischen 5,5 und 7,5. Die Blütezeit liegt im späten Frühling, die Ernte reifer Früchte erfolgt je nach Region im Herbst und dauert meist von September bis November.

Wirtschaftliche Bedeutung
Obwohl die Feijoa weltweit nur in begrenztem Umfang angebaut wird, hat sie besonders in Neuseeland und Teilen Südamerikas wirtschaftliche Bedeutung. Dort werden jährlich mehrere tausend Tonnen geerntet und vor allem frisch sowie zu Säften, Marmeladen und Fruchtaufstrichen verarbeitet. Der Export ist vergleichsweise klein, nimmt aber mit steigender Nachfrage in Spezialmärkten in Europa und Asien zu.

Verarbeitung und Verwendung
Die Feijoa wird überwiegend frisch verzehrt, wobei das weiche, aromatische Fruchtfleisch einen süß-würzigen Geschmack mit Noten von Ananas und Minze besitzt. Neben dem Frischverzehr wird die Frucht zu Säften, Gelees, Eiscreme und Backwaren verarbeitet. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen findet sie auch in der Naturheilkunde und Kosmetikindustrie Anwendung.

Soziale Aspekte
Feijoa wird oft von Kleinbauern in Mischkulturen angebaut, besonders in Südamerika. Herausforderungen sind begrenzte Infrastruktur und Marktzugang. Nachhaltige Anbaumethoden und Kooperativen sollen den Produzenten helfen, bessere Preise zu erzielen und Umweltschutz zu fördern. Zudem wächst das Interesse an regionalem und biologischem Anbau in den Anbauländern.

Weiterführende Links
1. Fruit frontiers Research on feijoa cultivation in Brazil and Colombia.
2. Frucht mit Wucht: Wie eine „Miniavocado“ namens Feijoa die Neuseeländer verzaubert.
3. Feijoa: Acca sellowiana oder auch Brasilianische Guave.
4. Feijoa: die wandelbare Trend-Frucht aus Brasilien.
5. Fruits in Colombia – How to Eat Feijoa.