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CASHEW
Anacardium occidentale

Ursprüngliche Herkunft
Der Cashewbaum stammt ursprünglich aus dem Nordosten Brasiliens, wo er wild in tropischen Küstenregionen wächst. Er wurde schon vor Jahrhunderten von indigenen Völkern genutzt und verbreitete sich später durch portugiesische Seefahrer im 16. Jahrhundert entlang der afrikanischen Westküste und in weiteren tropischen Regionen.

Kulturgeschichte
Die Portugiesen spielten eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Cashewbaums außerhalb Amerikas. Im 16. Jahrhundert führten sie ihn nach Afrika und Indien ein, wo der Anbau rasch wuchs. Besonders in Indien entwickelte sich der Cashew zu einem wichtigen Wirtschaftsgut und Bestandteil der lokalen Ernährung und Kultur. Auch heute noch sind Afrika (Elfenbeinküste), Indien und Brasilien Hauptanbaugebiete.

Anbau und Ernte
Cashewbäume bevorzugen tropische Klimazonen mit jährlichen Temperaturen von 24 bis 28 °C und einer regenreichen, aber auch trockenen Phase für die Blüte. Sie wachsen auf sandigen, gut drainierten Böden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert (5,5–7,0). Die Ernte erfolgt meist einmal jährlich, wenn die „Cashewäpfel“ (Pseudo-Früchte) heranreifen, von denen der eigentliche Cashewkern, in einer harten Schale, abgelöst wird.

Wirtschaftliche Bedeutung
Weltweit führend in der Cashewproduktion sind Indien, Vietnam, Nigeria, die Elfenbeinküste und Brasilien. Die Cashewnuss ist eine der wichtigsten Nussarten im globalen Handel und erzielt jährlich Milliardenumsätze. Exportiert werden hauptsächlich die geknackten und gerösteten Cashewkerne, die in der Lebensmittelindustrie und als Snack sehr beliebt sind.

Verarbeitung und Verwendung
Die Cashewnuss wird überwiegend als gerösteter Snack verzehrt, ist aber auch eine wichtige Zutat in Backwaren, Süßigkeiten und asiatischen Gerichten. Der Cashewapfel, oft regional zu Säften oder Spirituosen verarbeitet, ist in der internationalen Vermarktung weniger bekannt. Cashewöl findet zudem Anwendung in Kosmetikprodukten und als Kochöl. Aufgrund der toxischen Stoffe in der Schale (Urushiol) ist eine sorgfältige Verarbeitung der rohen Nüsse unerlässlich.

Soziale Aspekte
In den Anbauländern sind viele Kleinbäuerinnen und -bauern tätig, oftmals unter prekären Bedingungen mit niedrigen Löhnen und mangelnder sozialer Absicherung. Fair-Trade-Initiativen und Genossenschaften fördern bessere Arbeitsbedingungen, Bildung und Umweltstandards und stärken besonders die Rolle von Frauen in der Cashew-Produktion.

Weiterführende Links
1. Cashews werden zur Zeit in der Elfenbeinküste geerntet.
2. MarketWatch (2023). Global Cashew Market Report.
3. Cashew nut and cashew apple: a scientific and technological monitoring worldwide review.
4. Valorization of cashew apple bagasse in food application: Focus on the use and extraction of nutritional or bioactive compounds.
5. Sustainable agriculture under Fairtrade terms.
6. Transparency Revealed: Exploring Fair Trade Dynamics in the Organic Cashew Nut Industry.

CASHEW
Anacardium occidentale

Ursprüngliche Herkunft
Der Cashewbaum stammt ursprünglich aus dem Nordosten Brasiliens, wo er wild in tropischen Küstenregionen wächst. Er wurde schon vor Jahrhunderten von indigenen Völkern genutzt und verbreitete sich später durch portugiesische Seefahrer im 16. Jahrhundert entlang der afrikanischen Westküste und in weiteren tropischen Regionen.

Kulturgeschichte
Die Portugiesen spielten eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Cashewbaums außerhalb Amerikas. Im 16. Jahrhundert führten sie ihn nach Afrika und Indien ein, wo der Anbau rasch wuchs. Besonders in Indien entwickelte sich der Cashew zu einem wichtigen Wirtschaftsgut und Bestandteil der lokalen Ernährung und Kultur. Auch heute noch sind Afrika (Elfenbeinküste), Indien und Brasilien Hauptanbaugebiete.

Anbau und Ernte
Cashewbäume bevorzugen tropische Klimazonen mit jährlichen Temperaturen von 24 bis 28 °C und einer regenreichen, aber auch trockenen Phase für die Blüte. Sie wachsen auf sandigen, gut drainierten Böden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert (5,5–7,0). Die Ernte erfolgt meist einmal jährlich, wenn die „Cashewäpfel“ (Pseudo-Früchte) heranreifen, von denen der eigentliche Cashewkern, in einer harten Schale, abgelöst wird.

Wirtschaftliche Bedeutung
Weltweit führend in der Cashewproduktion sind Indien, Vietnam, Nigeria, die Elfenbeinküste und Brasilien. Die Cashewnuss ist eine der wichtigsten Nussarten im globalen Handel und erzielt jährlich Milliardenumsätze. Exportiert werden hauptsächlich die geknackten und gerösteten Cashewkerne, die in der Lebensmittelindustrie und als Snack sehr beliebt sind.

Verarbeitung und Verwendung
Die Cashewnuss wird überwiegend als gerösteter Snack verzehrt, ist aber auch eine wichtige Zutat in Backwaren, Süßigkeiten und asiatischen Gerichten. Der Cashewapfel, oft regional zu Säften oder Spirituosen verarbeitet, ist in der internationalen Vermarktung weniger bekannt. Cashewöl findet zudem Anwendung in Kosmetikprodukten und als Kochöl. Aufgrund der toxischen Stoffe in der Schale (Urushiol) ist eine sorgfältige Verarbeitung der rohen Nüsse unerlässlich.

Soziale Aspekte
In den Anbauländern sind viele Kleinbäuerinnen und -bauern tätig, oftmals unter prekären Bedingungen mit niedrigen Löhnen und mangelnder sozialer Absicherung. Fair-Trade-Initiativen und Genossenschaften fördern bessere Arbeitsbedingungen, Bildung und Umweltstandards und stärken besonders die Rolle von Frauen in der Cashew-Produktion.

Weiterführende Links
1. Cashews werden zur Zeit in der Elfenbeinküste geerntet.
2. MarketWatch (2023). Global Cashew Market Report.
3. Cashew nut and cashew apple: a scientific and technological monitoring worldwide review.
4. Valorization of cashew apple bagasse in food application: Focus on the use and extraction of nutritional or bioactive compounds.
5. Sustainable agriculture under Fairtrade terms.
6. Transparency Revealed: Exploring Fair Trade Dynamics in the Organic Cashew Nut Industry.